Zwischen den Jahren

Hallo zusammen, ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne und vor allem friedliche Weihnachtsfeiertage. Jetzt sind wir gerade mittendrin in dieser ganz besonderen Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, für die es in Deutschland auch einen ganz besonderen Namen gibt: Zwischen den Jahren.

Wusstet ihr, dass viele Leute in Deutschland an diesen Tagen keine Wäsche zum Trocknen aufhängen? Denn zwischen den Jahren sind viele böse Geister (1) unterwegs, die sich in der feuchten Kleidung festhängen können. Was für ein schöner Aberglaube (2), der je nach Region unterschiedlich von Generation zu Generation weiter gegeben wird. Ich jedenfalls halte mich natürlich streng daran … und benutze lieber den Wäschetrockner.

Zwischen den Jahren. Ich mag diese paar Tage sehr gerne, denn sie strahlen so eine Ruhe aus, ein Gefühl zwischen Erleichterung (3) und Vorfreude (4). Der Weihnachtsstress ist vorbei, endlich gibt es für einen kurzen Moment nicht viel zu tun. Die Städte sind angenehm leer, es fühlt sich an, als hätte jemand die Lautstärke ein wenig zurück gedreht und die Bässe rausgenommen. Wir haben Pause. Alle sind satt und zufrieden, wir gucken Serien und essen Lebkuchen zum halben Preis, und das Schönste ist: wir haben noch eine Party vor uns, bevor uns Arbeitsalltag wieder einfängt.

Wie verbringt ihr diese Tage? Wie auch immer: genießt die Zeit, und habt es schön!

—–

1 der Geist: EN ghost ES fantasma
2 der Aberglaube: EN superstition ES superstición
3 die Erleichterung: EN relief ES alivio
4 die Vorfreude: EN anticipation ES alegría previa

 

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